Klangbilder von Bruno Schär
Musik und Malerei – zwei Leidenschaften, die Bruno Schär in seiner selbst entwickelten Musikmalerei in Einklang bringt. Einklang ist wörtlich gemeint. Beide Kunstbereiche sind eng miteiander verwandt: Man spricht von Farb-Tönen, Klang-Farben, Farb-Harmonien. Bislang war die Sprache den optischen Sinneswahrnehmungen um einiges voraus. Anhand der Konkreten Malerei von Bruno Schär lässt sich Musik spielen.
Musik in Farben: das bedeutet, Musik in klaren geometrisch messbaren Flächen verständlich zu machen. Musik in Farben sind vertikal und horizontal unterteilte so genannte Klangstäbe.
Die Klangstäbe sind nicht zufällig oder emotional gemalt, sondern nach einem Noten- und Farbsystem genau vermessen. Jeder Ton ist einer bestimmten Farbe zugeordnet, Pausen sind silbrig hell dargestellt.
Im Klangstab sind Tonart, Notenton, Notenwert und Rhythmus erkennbar. Von unten nach oben sind die Takte einer Melodie aufgenommen, horizontal die Stimmen sowie der Rhythmus der einzelnen Tonabfolgen. Jede Melodie erhält so ihren eigenen, unverkennbaren Farbcharakter.

Lichtfalter

Mit den luftigen Lichtfaltern gestaltet Bruno Schär Kontrastbilder, die die hochkonzentrierte Sichtweise bei den Klangstäben durchbrechen und das Auge beruhigen. Die Lichtfalter machen spielerisch etwas Unvorstellbares vorstellbar: Mittels zweier Fluchtpunke und verschiedenen Fluchtlinien schafft Bruno Schär ein bewusstes Durcheinander auf dem Klangbild. Dabei entsteht durch pure Zufallskunst ein Klangbild in der Form eines Mobiles.
Winterimpressionen von Ueli Rybi
Die kalte Jahreszeit hat Einzug gehalten. Berge und Hügel rund um Rapperswil-Jona tragen ihr weisses Winterkleid. Mit Pastellkreide hält der Künstler Ueli Rybi diese Eindrücke fest. Seine stimmungsvollen Winterlandschaften sind in der Galerie „im Bild“ ausgestellt.

Ueli Rybi kam am 8. November 1950 als Auslandschweizer in Hamburg zur Welt. Er wuchs in einer kunst- und naturinteressierten Familie auf und besuchte schon während der Schulzeit die ersten Kurse für Figürliches Zeichnen.

Nach seinem Architekturstudium arbeitete er 17 Jahre in verschiedenen Büros, zunächst in Hamburg, dann 1983 nach dem Umzug nach Pfäffikon in Zürich. Als Ausgleich zur Arbeit besuchte er Kurse für Radieren, später für die Ölmalerei und fürs Portraitieren. Der Wunsch, sich ganz der Malerei zu widmen, schlummerte schon eine Weile in ihm, bis er im April 1992 den Schritt in die freischaffende Tätigkeit wagte.

Pastelle

Die Frische des Materials, die reinen Farben und die unmittelbare Wirkung auf dem Papier sind die Vorzüge der Pastelltechnik.
Pastellfarben sind feingemahlene Pigmente, die mit Wasser und Bindemittel zu einer steifen Paste vermischt werden. Das Wort Pastell leitet sich vom italienischen Wort Pasta ab. Diese Paste wir in Stiftform gepresst und getrocknet. Die reinen, unvermischten Farben werden aufs Papier aufgetragen. Die Bilder erhalten eine samtige Weichheit und sind von hoher Leuchtkraft.
 
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag: 14 - 18:30 Uhr     Samstag: 9 - 16 Uhr