Sommerlicht
Aquarelle, Pastelle und Radierungen von Ueli Rybi Am 8. November 1950 wurde Ueli Rybi als Auslandschweizer in Hamburg geboren. Er wuchs in einer kunst- und naturinteressierten Familie auf und besuchte schon während der Schulzeit die ersten Kurse für Figürliches Zeichnen. Zum Schulabschluss wurde ihm der Kunstpreis verliehen.
Zunächst trat er in die Fussstapfen seines Vaters und studierte in Hannover und Zürich Architektur, arbeitete dann 17 Jahre in verschiedenen Büros, zunächst in Hamburg und ab 1983 in Pfäffikon ZH wo er auch heute noch lebt.
Als Ausgleich zur Arbeit besuchte er Kurse für Radieren, Ölmalerei und Portraitieren. Der Wunsch, sich ganz der Malerei zu widmen, schlummerte schon eine Zeitlang in ihm. Im April 1992 wagte er den Start in die freischaffende Tätigkeit.
Seitdem ist er sowohl am Pfäffikersee wie auch in der ganzen Schweiz und im Ausland am Zeichnen und Malen in der Natur. Aquarelle, Pastellkreidebilder und Bleistiftskizzen entstehen draussen unter freiem Himmel. Die Zinkplatten der Radierungen dagegen bearbeitet er im Atelier. Sein Engagement für eine intakte Natur widerspiegelt sich in der Wahl vieler Motive. Sein ursprünglicher Beruf kommt aber in der perspektivischen Genauigkeit seiner Bilder ebenfalls zum Ausdruck.
Seine Bilder zeigte der Künstler in bisher über 30 Einzelausstellungen.Im Juli und August sind in der Galerie „im bild“ sommerliche Motive von Ueli Rybi ausgestellt. Auf seinen Gängen in der Natur trifft der Künstler immer wieder auf intakte Natur und auf idyllische Plätze. Diese Eindrücke hält er mit Pinsel, Stift und kalter Nadel fest. Die Rapperswiler Altstadt entzückt mit lauschigen Gassen und der Zürichsee lädt zum Baden ein. Rapperswiler Motive und solche aus der Umgebung des Zürichsees sind ganzjährig in der Galerie erhältlich.
| | Aquarelle
Ein Aquarell (vom Lateinischen „aqua“ Wasser) ist ein mit wasserlöslichen, nicht deckenden Farben angefertigtes Bild. Die lasierenden Farben werden mit Wasser verdünnt und mit dem Pinsel auf Papier aufgetragen. Die dabei entstehende Transparenz verleiht den Bildern eine Zartheit und Leichtigkeit.
Pastelle
Die Frische des Materials, die reinen Farben und die unmittelbare Wirkung auf dem Papier sind die Vorzüge der Pastelltechnik. Pastellfarben sind feingemahlene Pigmente, die mit Wasser und Bindemittel zu einer steifen Paste vermischt werden. Diese Paste wir in Stiftform gepresst und getrocknet. Die reinen, unvermischten Farben werden aufs Papier aufgetragen. Die Bilder erhalten eine samtige Weichheit und sind von hoher Leuchtkraft.
Radierungen
Das Wort radere kommt aus dem Lateinischen und bedeutet kratzen oder schaben. Eine Metallplatte wird mit einem säurebeständigen Ätzgrund (Harz, Wachs, Asphalt) überzogen und eingerusst. In den Ätzgrund wird seitenverkehrt die Zeichnung eingeritzt. Im Säurebad frisst sich die Säure nur an den freigelegten Ritzlinien ins Metall ein. Nach dem Entfernen des Ätzgrundes werden im Tiefdruckverfahren Abzüge hergestellt. | |